Hotels The Westin Hamburg

The Westin Hamburg, fast wie Urlaub am Meer

Es gab schon viel über die Elbphilharmonie und das darin liegende Hotel The Westin Hamburg zu lesen, aber das, was ich bei meiner Übernachtung in diesem Hotel erleben durfte, hat mich wirklich begeistert.

Urlaub am Meer bedeutet Entspannung, Ruhe und die Seele baumeln lassen, Städtereisen dagegen anstrengendes Sightseeing, laute Straßen, viele Menschen.

In Hamburg gibt es nun einen Ort, an dem sich beides miteinander verbinden lässt.

Wohnen in einem Wahrzeichen, kann das anstrengend sein?

Stadtblick oder Hafenblick?, wer die Wahl hat….

Die Stadt ist wunderschön, aber nicht die Skyline, sondern das Wasser und der Hafen machen Hamburgs Flair aus.

Die Elbphilharmonie, als neues Wahrzeichen, liegt direkt am Wasser, mit Blick auf die Weite des Hafens.

Diese Aussicht ist wirklich etwas besonderes, und man kann sie auch als Nichtmusiker genießen, wenn man im Westin Hamburg wohnt.

Das Hotel ergreift den Gast schon beim Betreten in der Erdgeschossebene mit angenehmer Ruhe .

Von hier aus fahren die Aufzüge in den 8. Stock, auf dem sich die Lobby befindet.

Ganz im Stile des gesamten Gebäudes kommt die Einrichtung ohne viel Schnörkel aus, klare Formen und helle Naturtöne verbreiten eine angenehme Wärme.

Immer wieder schwingen wellenförmige Details gegen klare Kanten,

diese Oberfläche macht das Äußere zu einem Kristall, dessen Glanzefekte sich in das Gebäude hineinziehen, um sich dann von innen auf dem Wasser wieder finden zu lassen.

Betritt der Gast sein Zimmer, ist die Ruhe in Verbindung mit der Aussicht auf das Wasser und die Weite des Hafengebietes im Sonnenschein, wie Meditation.

Einmal auf der Chaiselongue niedergelassen, möchte ich mich nicht so schnell wieder erheben.

Es ist fast wie Urlaub am Meer, und ich stehe direkt im Wasser.

Ganz toll finde ich das Fenster im Fenster. Dies entsteht durch die entgegengesetzten Wölbungen der beiden Fensterteile und bietet die Möglichkeit, durch die Öffnung einen direkten Bezug zur Geräuschkulisse des Hafens und zur frischen Luft herzustellen.

Die Zimmer mit Hafenblick haben zudem den Vorteil, dass bei gutem Wetter den ganzen Tag die Sonne zu sehen ist, bis hin zu einem unvergesslichen Sonnenuntergang.

Diesen genieße ich in der Badewanne

Ich wollte nur ein kurzes Bad nehmen, daraus wurde ein Badeexess, denn ich konnte nicht genug bekommen, von dem Farbenspiel der Sonne am späten Februarnachmittag.

Ein kurzer Rundgang durch das Hotel.

Im 8. Stock befindet sich die Lobby mit dem Checkindesk.

Von hieraus hat der Hotelgast direkten Zugang zur Plaza, und damit auch zu den Aufgängen, die in die Foyers des großen und kleinen Konzertsaals der Elbphilharmonie führen.

Seitlich findet sich die Bridgebar, für Gäste des Hotels, aber auch für Besucher.

Von der Lobby fährt man dann mit den Aufzügen in das jeweilige Geschoss auf dem das Zimmer liegt, bis hinauf ins 19 Stockwerk.

Frühstück wird im Restaurant Saffron im 7. Stock serviert, der Spabereich mit Pool und Sauna befindet sich im 6. Stock.

Der 6. und 7. Stock liegen im Sockelbereich des Gebäudes, dem ehemaligen Kaispeicher A, hier sind die Fenster kleine Butzen, in dicken Wänden, durch die man immer wieder Ausblicke bekommt.

Ich mag es, wenn Hotels eine klare Zimmerstruktur haben. Bei der Buchung hat der Gast die Wahl zwischen den einzelnen Kategorien, mit der jeweiligen Aussicht.

Blick ins Innere des Philharmoniegebäudes, Blick auf die Stadt, Blick auf die Hafencity oder Blick auf Wasser und Hafen. Nichts bleibt so dem Zufall überlassen. Aus der Höhe des Gebäudes heraus ist jeder Ausblick beeindruckend, jedoch hat der weite Blick auf den Hafen seinen ganz besonderen Reiz.

Am Abend verwandelt sich die Hotellobby in ein Foyer.

Die Hotelgäste strömen in Abendgarderobe aus den Aufzügen um sich hier zu treffen und dann langsam in die Konzertsäle rüber zu wechseln.

Das Westin Hamburg liegt exponiert am Wasser, hat aber trotzdem eine gute Anbindung an die Stadt. Das ist das wunderbare an der Hafencity.

Mit der U3 zur Station Baumwall, für Touristen sowieso die wichtigste U Bahnstrecke, fährt sie doch auf diesem Stück als Hochbahn am Hafen vorbei, von hier sind es gerade mal 400 Meter zur Elbphilharmonie.

Möchte man nicht im Hotel Speisen, gibt es ein umfangreiches Angebot in der direkten Umgebung der Hafencity,

besonders kann ich aber das Portugiesenviertel empfehlen.

Es wird gebildet durch die Seitenstraßen zwischen Baumwall und Landungsbrücken.

Hier liegt ein Portugiesisches Restaurant neben dem anderen, dazu noch Spanier, Italiener und Griechen, alles köstlich und total ungezwungen.

Nach dem Essen kann man sich auf dem Rückweg über die Hafenpromenade noch den Wind um die Nase wehen lassen, bevor es dann wieder den Ersten Rang mit Blick auf den nächtlichen Hafen vom Zimmer aus gibt.

Fazit

Das Hotel hat mich total begeistert.

Ich hatte mir nicht vorstellen können, wie schön es sein kann in diesem Gebäude zu wohnen, bin sehr glücklich, Hamburg von dieser Seite genossen zu haben und werde unbedingt zurückkehren in dieses wunderbare Haus.

Die Stadt Hamburg kann stolz sein auf ein neues Juwel, schon bald wird sie dafür weltweite Anerkennung erleben.

Ich habe die Mitarbeiter sehr freundlich und herzlich kennen gelernt, auch das zeichnet das Hotel als internationales Highlight aus, in der sonst oft kühlen norddeutschen Umgebung.

Für mich ein neuer SchoensterOrt.

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